Sojus 7 Bootstour

Das Sojus 7 liegt in Monheim und zwar direkt am Rhein. Und so gab es schon sehr lange die Idee, ein Festival auf einem Passagierschiff zu veranstalten. Mit der Fertigstellung des neuen örtlichen Schiffsanlegers war es dann so weit: Nur wenige Meter von unserer Club-Türe entfernt, konnten jetzt die Anker gelichtet werden.

2018 lief die erste Sojus 7- Bootstour vom Stapel. Musikalisch dreht es sich bei dieser wilden Fahrt unter der Piratenflagge vor allem um Punkrock und Ska. Aber auch Genres wie Rockabilly, Surf, Sixties oder Garage-Rock und Reggae haben hier einen Heimathafen.

Und so lichtet das einzige schwimmende Punkrockfestival Deutschlands bald zum 5. Mal die Anker – und zwar am:

Samstag, 23. März 2024

  • Ort: Bootsanleger in Monheim am Rhein (Höhe An d`r Kapell 2)
  • Boarding: 14:30 Uhr
  • Leinen los: 15:30 Uhr
  • Pause am Anleger (mit Musik): 18:30 – 19:30 Uhr
  • Ende: 23:30 Uhr
  • Im Anschluss: Aftershow Party im Sojus 7, Kapellenstraße 36-40, 40789 Monheim am Rhein – eine Minute vom Anleger entfernt.
  • Tickets: 55 Euro / ermäßigt 44 Euro

[extern]Hier geht es zu den Tickets.

Genug gesabbelt, hier kommt das 2024er Line-Up:

Die Bands auf der Sojus 7 Bootstour 2024

Jaya the Cat (NL/USA)

Was kann schiefgehen, wenn eine Band die legendäre UK-Tanzkampfkapelle The Clash als größten Einfluss nennt? Natürlich nichts! Im Gegenteil. Die Mitte der 90er Jahre in Boston/USA gegründete Reggae-, Ska- und Punkrock-Combo Jaya the Cat lieferte schon mit ihrem Debütalbum „Basement Style“ vor mehr als 20 Jahren einen modernen Klassiker ab. Zwischenzeitlich hat das Quintett sein Hauptquartier nach Amsterdam/NL verlegt, weitere Top-Alben wie „The New International Sound Of Hedonism“ (2012) und „A Good Day For The Damned“ (2017) veröffentlicht und seinen „Drunk Rock Reggae“ auf zahllosen Festivals und Tourneen perfektioniert! Ein absolutes Bootstour-Jubiläumshighlight! (Foto © PhotoJockey)

Listen: [extern]Here Come The Drums

© PhotoJockey

Los Fastidios (IT)

Und schon wieder „Un‘estate Italiana“ bei der Sojus 7 Bootstour: Nach Skassapunka (2021) geben sich heuer Los Fastidios aus Verona die Ehre, die im „Stiefel-Land“ seit vielen Jahren zu den wichtigsten antifaschistischen Oi- und Streetpunk-Bands zählen. Mittlerweile haben Los Fastidios zwölf Langspielplatten in ihrer Discographie gelistet und bereits mehrere hundert Konzerte in ganz Europa gespielt. Ihre Melange aus Punk, Hardcore, Ska und Rock’n’Roll wird auch auf der MS Rheinfantasie für ordentlichen Seegang auf und vor der Bühne sorgen. Dass die Texte politisch-sozialkritisch sind, ist alles, nur kein Ärgernis. (Foto © Per-Ake Warn)

Listen: [extern]This Is How It Feels

 

Pogendroblem (DE)

Pogendroblem zählen zu den steilsten deutschsprachigen Punkbands der Stunde. Nachdem sie sich gefühlt durch sämtliche autonomen Zentren der Republik getourt haben, findet sich die Band nun immer häufiger auf großen Festivals ein. Die Kölner haben was zu sagen und sind ordentlich respektlos. Und so knöpfen sie sich auch manch angejahrte Szene-Sheriffs gern mal vor. Und die regen sich dann – erfolgreich provoziert – ordentlich auf. Punk eben. Wir freuen uns sehr auf einen schönen Diskurs und gute Unterhaltung. (Foto © Leon Woermann)

Listen: [extern]Shirt an

Trixie Trainwreck (USA)

Die US-Amerikanerin aus der Nähe von San Francisco mit Meldeadresse in Berlin präsentiert eine Rock´n´Roll One-Women-Show der Extraklasse. 
Souverän bearbeitet Trixie Trainwreck ein Schlagzeug und eine Gitarre und singt dazu: Und zwar alle diese Dinge zur gleichen Zeit – in bester U-Bahnhof Unterhaltungskunst-Manier und gut frisiert. Worum geht‘s dabei? Um das überfällige Ende von Beziehungen, den Sinn des Lebens als solchem und das anlasslose Herumreisen ohne anzukommen. Kurz gesagt: Die üblichen Herausforderungen des Daseins. Das Ganze trägt sie in einem swampigen Gypsie-Blues vor, der weit in die Zeit zurückreist und sämtliche Knochen zum Schütteln bringt. (Foto © Trixie Trainwreck)

Listen: [extern]Trixie & the Trainwrexks – What would you do

Noah & the Loners (GB)

Das juvenile Quartett aus Brighton/UK, allen voran der blutjunge Sänger und Songwriter Noah Lonergan, wird in bester Sex Pistols Tradition für knackigen wiewohl politischen Punkrock auf der Bootstour sorgen. Die kraftvollen Songs der „Einzelgänger“ fangen den Zeitgeist der Generation Z ein, handeln von Teenagerliebe und berichten von Auseinandersetzungen mit Rassismus, Korruption und der Klimakrise. Zu den Vorbildern zählen Veteranen wie X-Ray Spex oder die Buzzcocks, aber auch aktuelle Acts wie die Idles und Frank Carter & the Rattlesnakes. (Foto © Noah and the Loners)

Listen: [extern]Protest Anger

The Mullet Monster Mafia (BRA)

Richtig gehört – Brasilien! Diese Band stammt aus Piracicaba im Bundesstaat São Paulo und ist eine der aktivsten Underground-Bands in ganz Südamerika. Sie pflegen einen Surf-Sound, der alle (!) Bretter sofort lichterloh entflammt. Sie pflügen nicht nur wie Dick Dale durch Tarantinos Filme, sondern setzen noch einen drauf. The Mullet Monster Mafia würzen ihre Wellenreiter-Gitarren mit Psychobilly-Zombies und schärfen sie dann mit Metal-Haifischzähnen. Sehr coole Kapelle, die weltweit ihre Surfboards wachst. Auf die Bretter, fertig, los! (Foto © The Mullet Monster Mafia)

Listen: [extern]I.F.E.R.N.O

The Porcupines (DE)

Die Stachelschweine sind nichts weniger als eine lebende Legende! Erfunden wurden sie in Monheim am Rhein, und zwar in einer Zeit als der Thermomix noch in keiner Kombüse gesichtet worden war. Ihr Markenzeichen: Unverfälschter Rockabilly – mit zweimal Augenzwinkern. Nach einem langen Dornröschenschlaf nun endlich auf der Sojus 7 Bootstour-Bühne: Die ewigen Könige des hausgebrauten Rock´n´Roll made in Monheim. Hier jetzt reinhören und die Kronkorken mit den Zähnen wegmachen. (Foto © The Porcupines)

Listen: [extern]Shark Attac

Ukes of Tomorrow (DE)

In diesem Jahr werdet ihr am Anleger von zwei Jungs aus dem Norden empfangen. Die Ukes of Tomorrow kommen aus Lübeck und sie hatten eine überzeugende Idee: Sie covern Punk- und New Wave-Classics. Das gute daran: Wenn Kent und sein Kumpel Totti ihre Ukulelen scharf machen, schwingt sogar die steifste Hüfte. (Foto © Ukes of Tomorrow)

Listen: [extern]Town called Malice

Das Sojus 7 Bootstour DJ Team 2024

„Never change a winning team” – heißt es (nicht nur) im Sport. Und deshalb hat sich das DJ-Team der beiden letzten Bootstouren auf der MS Rheinfantasie auch nicht verändert, sondern wurde durch die im Sojus 7 Kosmos bestens bekannte DJane Evil Eve (noch besser bekannt als Eva Kronenberg) sogar noch optimiert. Gute Gründe also, sich auch auf die Bootstour-Konservenmusik (Alternative-Rock, Punk, Reggae) zu freuen, die während der ersten Bootstour-Etappe von Hubi 40 (Sojus-Urgestein Andreas Huber), Jay Kay (Düsseldorfer DJ-Legende Jürgen Krause) und DJ „Opa“ (Fortuna-Stadion-DJ Marcus Haefs) aufgelegt wird. Für den zweiten Teil der wilden Reise auf dem welligen Rücken von Vater Rhein zeichnet dann Evil Eve verantwortlich, die ein besonders tanzwütiges Set in Aussicht gestellt hat. Zur Aftershow-Party im Sojus 7 werden dann Hubi 40 und DJ „Opa“ wieder so ausgeruht sein, dass ab ca. 24 Uhr einer rauschenden One-Two-Three-Four-Sause nichts im Wege stehen sollte.

Videos bisheriger Sojus 7 Bootstouren:

Hier unser Video von der Sojus 7 Bootstour 2023!

[extern]Hier der Rückblick auf die vierte Sojus 7 Bootstour
Bands: Flaschenkindær, Mean Ellees, Katastrophen Kommando, Erection, Wick Bambix, The Skatuesques, The Darts und Booze & Glory Und den DJs: Hubi40, Opa, Jay-Kay.
Musik: Booze & Glory – Our Passion
Kamera: Adrian Breuer und Thimo Frers, Drohne: Stefan Ouwenbroek, Schnitt: Adrian Breuer

Hier unser Video von der Sojus 7 Bootstour 2022!

Gedreht von Vanessa Stratmann, Thimo Frers und Carsten Linder. Geschnitten und schön gemacht von Adrian Breuer. Tausend Dank dafür!

Hier unser Video von der Sojus 7 Bootstour 2019!

Gedreht und geschnitten und schön gemacht Von Vanessa Stratmann, Julian Wonn, Marcus Uhlmann und Thimo Frers. Danke auch an Rantanplan, das wir deren Song verwenden dürfen. Tausend Dank dafür!

Hier unser Video von der Sojus 7 Bootstour 2018!

Gedreht, geschnitten und schön gemacht von Adrian Breuer (im Rahmen seines FSJs) und Thimo Frers. Tausend Dank dafür!

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